Rian Johnson enthüllt: Er hat nie einen Plan oder eine Behandlung für seine Star-Wars-Trilogie erstellt: „Alles sehr konzeptionell“
Erinnern Sie sich noch daran, dass Rian Johnson ursprünglich geplant war, eine völlig neue Star-Wars-Trilogie zu starten? Der Regisseur von „Glass Onion“ hat seitdem Einblicke in die nicht realisierten Projekte gegeben und erklärt, dass es „alles sehr konzeptionell“ war – so sehr, dass er niemals einen Plan, eine Behandlung oder etwas Konkretes verfasst hat.
„Es ist wirklich nichts daraus geworden“, sagte Johnson kürzlich in einem Interview mit Rolling Stone. „Wir hatten eine großartige Zeit, zusammenzuarbeiten, und sie sagten: ‚Lass uns weitermachen.‘ Ich antwortete: ‚Großartig!‘ Ich habe Ideen mit Kathy [Kathleen Kennedy, Präsidentin von Lucasfilm] ausgetauscht.
„Die kurze Version ist: ‚Knives Out‘ ist passiert. Ich bin abgezogen und habe ‚Knives Out‘ gedreht und bin in die Welt der Mordrätsel hineingezogen worden. Falls es irgendwann in der Zukunft eine Chance gibt, etwas im ‚Star-Wars‘-Universum zu machen, wäre ich begeistert. Aber momentan konzentriere ich mich auf meine eigenen Projekte – und ich bin wirklich glücklich.“
Wie die Geschichte besagt, führten Diskussionen mit Kennedy dazu, dass Johnson drei Star-Wars-Filme entwickeln sollte; doch die Möglichkeit, seinen von Agatha Christie inspirierten Krimi „Knives Out“ zu realisieren, führte ihn in eine völlig andere Welt.
Vor einigen Jahren äußerte Johnson den Wunsch, wieder hinter der Kamera für einen weiteren Star-Wars-Film zu stehen, gab aber zu, dass es „für niemanden das Ende der Welt wäre“, wenn es nicht passieren würde.
„Aber ich wäre traurig“, sagte Johnson 2022 gegenüber Variety. „Ich liebe diese Welt. Ich liebe die Menschen. Ich liebe die Star-Wars-Fans. Ich liebe die Leidenschaft, die sie hineinbringen. Es gibt nichts Besseres, als eine Geschichte in diesem Universum zu erzählen und dann zu sehen, wie die Menschen sich wirklich damit verbinden – und dir mitteilen, dass es sie berührt. Es ist außergewöhnlich.“
Im selben Interview sprach Johnson auch über die polarisierende Fan-Reaktion auf „The Last Jedi“ und erklärte, dass seine früheren Erfahrungen – wie etwa Streitigkeiten auf dem Schulhof über Star Wars – sowie sein früheres Desinteresse an den Prequels ihm halfen, die Kritik an seinem eigenen Film zu bewältigen.
Der Regisseur von „Brick“ schrieb und führte 2017 die Regie bei „The Last Jedi“ – seitdem ist also eine ganze Weile vergangen, seit er in dieser Galaxis tätig war. Mit dem nächsten „Knives Out“-Film, „Wake Up Dead Man“, der im Dezember erscheint, und dem aktuellen Star-Wars-Filmplan von Lucasfilm bis mindestens 2027 könnte es noch eine Weile dauern, bis Johnson wieder seinen Lichtschwert schwungen wird.
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